
WÜ – als Lyrikempfehlung von Norbert Wehr
https://www.lyrik-empfehlungen.de/2024/empfehlungen/thomas-kunst-wue
Langgedichte, Kurzgedichte, Tanka und natürlich Sonette, diese Antriebsraketen für alle anderen Gedichtformen, umfasst Thomas Kunsts neuer Gedichtband. Und am Ende eines jeden Kapitels steht das Meistersonett, ein Brief an seine Katze WÜ. Voller Anmut und feinem Humor sind diese Verse, befremdend schön, und eine Art Schutzzauber gegen alles, was uns Angst macht, gegen eine gewaltbereite Welt.
Rezensionen:
Weltpoesie im Standard: https://www.derstandard.de/story/3000000220428/als-lyriker-kunst-die-landschaft-mit-pferdegrossen-wespen-besiedelte
Anmut und Randale in der taz: https://taz.de/Neue-Gedichte-von-Thomas-Kunst/!6006849/
Buch der Woche in Die Presse: https://www.diepresse.com/18380633/thomas-kunst-erzaehlt-der-katze-was-er-denkt
Hervorragend, dass Thomas Kunst seine Katze WÜ in jeder Kapitelmitte Briefe schreibt! Ein feiner Witz, der diese Gedichte zu einem unverzichtbaren Teil seiner Poesie macht. Man fragt sich schon, ob die gewaltbereite Welt nicht eher Angst vor WÜs Anmut und Humor hat. Und was für eine beeindruckende Auswahl an Rezensionen – jeder kann sein Ding mit den Pferdegrossen Wespen oder dem Mitleid in Toronto finden. Sehr unterhaltsam, diese Lyrik-Veranstaltung, auch wenn die Katze wohl der eigentliche Star ist. Ein Lob für die gelungene Kombination aus Gedichten und Kätzchen-Briefen!