Jan Volker Röhnert, Tagesspiegel, 11.08.2013 (online nicht verfügbar)

Obwohl er seit den 90er Jahren als feste Größe in der deutschen Lyrikszene gilt, ist er alles andere als mit öffentlicher Aufmerksamkeit verwöhnt. Die letzte nennenswerte Auszeichnung für den 1965 in Stralsund geboren Thomas Kunst, war der F.-C.-Weiskopf-Preis der Berliner Akademie der Künste im Jahr 2004. Auch Feridun Zaimoglu, der die Gedichte seines Leipziger Kollegen empfiehlt, wo er nur kann, hat da bisher wenig ausgerichtet.

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Martin Becker, Deutschlandfunk Kultur, 18.07.2013

Leicht macht es Thomas Kunst dem Leser nicht mit seiner sturen und sperrigen Art des Dichtens – hat man sich aber an den unverwechselbaren Rhythmus und Tonfall gewöhnt, dann lernt man die Widerspenstigkeit der Kunst’schen Lyrik zu schätzen – unter die Haut gehende Textkompositionen über die Liebe, die man einfach lieben muss.


Steffen Georgi, LVZ, 24.04.2013

„Die Arbeiterin auf dem Eis“ ist ein Buch zwischen Innehalten und Furor. Es gibt darin das Kontemplative, das Sprachversunkene und zugleich das Aufbrausende, Überbordende. Selbstbehauptung, Sehnsucht, Trotz.