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Der Schaum und die Zeichnung vom Pferd

Der Schaum und die Zeichnung vom Pferd

 

NIZESER APATHIE. Nur noch den Falter

Totmachen ├╝ber der T├╝r. Es ist kein Falter. Nur

Ein Spalt. Nenn es, wie du willst. Aber mach es

Mit Liebe. Benenn es nach einer Musik, in der

Schon die engen, abgez├Ąhlten Nerven eines

Einzigen Instrumentes reichen, die l├Ąhmende

Geometrie einer Ber├╝hrung zu beschreiben.

Nenn dieses St├╝ck nach den letzten beiden

Briefunterg├Ąngen der wirklichen See. Nenn es

Yonefa und Wellesch. Nur noch den Spalt

Totmachen ├╝ber der T├╝r. Es ist keine T├╝r. Nur

Eine Fortbewegungsart der Hauswand. Die

Geschichte der Einzelzimmer ist auch immer

Die Geschichte der Novelle am Fenster, le bois

Mouill├ę. Die Geschichte eines leeren

Holzorgans. Wer kommt. Wer geht. Und wer

Noch gen├╝gend M├╝digkeit hat, den Schaum

Und die Zeichnung vom Pferd nur im Tanz

Auszuhalten. Nenn es, wie du willst. Denn es

Bleibt das gleiche, braunrote Material der

D├Ąmmerung, das du zwischen den

Auflodernden Muskeln der B├Ąume immer f├╝r

G├╝terwaggons gehalten hast, die Ger├Ąusche von

G├╝terwaggons, so ein Schleifen aus eckigem

Cognac und Kupfer. Nur noch die

G├╝terwaggons totmachen. Es sind keine

G├╝terwaggons. Wie oft noch. Es sind keine

B├Ąume, le bois mouill├ę, die brauchst du doch

Nur, damit Waggons dahinter ├╝berhaupt erst

M├Âglich werden, die Muskeln, die Falter, die

Z├╝ge, der schwere, matschige Rost von Pferden,

Die wirkliche K├╝ste. Nur noch den Staub

Totmachen ├╝ber der T├╝r, den Schaum, den

Staub. Es ist keine T├╝r, nur ein aufrechtes,

Seitliches Rauschen.

 

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